Dienstag, 1. März 2016

Der Käfer Henry-David Flaubert & Die Insel Pingpong

Zwei neue Bücher von Elke Grasshof mit Illustrationen von Kristina Botha



Der Käfer Henry-David Flaubert

Der Käfer Henry-David Flaubert aus Frankreich ist auf der Suche nach der ganz großen Liebe. Durch Zufall landet er im deutschen Städtchen Ochsenbrückchen, verliebt sich hier aber gleich in die falsche Käfer-Dame. Unterschlupf bietet ihm die Puppenladenbesitzerin Lisa.
Die beiden erleben auf der Suche nach zwei verschwundenen Puppen eine turbulente Reise durch das Land der Träume. Mit Hilfe ihrer Freunde Gunnar und Professor Summsumm müssen sie ein Rätsel nach dem anderen knacken, um das Ersehnte zu finden. Eine liebevoll geschriebene Geschichte über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Käfern und Menschen.

Das Buch gibt es bei amazon unter diesem LINK zu kaufen.
Taschenbuch - 7,28 Euro
Kindle Edition - 1,84 Euro

Die Insel Pingpong


Der Käfer Henry-David Flaubert erlebt bei seiner Rückkehr auf die Insel Pingpong ein regennasses Abenteuer. Zusammen mit seinen Freunden Professor Summsumm und der Pilotin Hui muss er die kleine, überflutete Insel nämlich schneller wieder verlassen als ihm lieb ist. Auf der Fahrt mit dem Boot übers Mittelmeer nehmen sie einen schiffbrüchigen König mit an Bord, der sich als selbstsüchtiger Fiesling entpuppt. Können die drei auf die Hilfe ihrer Freunde Lisa und Gunnar aus Ochsenbrückchen zählen? Rasante und spannende Fortsetzung des ersten Teils über die Abenteuer des liebenswerten französischen Käfers Flaubert.

Das Buch gibt es bei amazon über diesen LINK
Taschenbuch - 6,64 Euro
Kindle Edition - 1,84 Euro

Montag, 22. Februar 2016

Speedy: Oder wie man glücklich wird

Ein liebenswertes und kluges Buch von Elke Grasshof

mit Illustrationen von mir


Der karamellfarbene Kater Speedy ist auf der Suche nach seiner beruflichen Bestimmung. Mäuse fangen allein macht ihn nicht glücklich und er möchte seinem Katzenleben mehr Sinn geben. Mit Unterstützung seines Freundes Orlando und inspiriert durch die Wissenschaftlerin Frau Dr. Dose begibt er sich auf eine lehrreiche und spannende Reise durch berufliche Abenteuer und findet schließlich zu sich selbst. Ein inspirierendes Buch für Menschen, die sich eine kurze Auszeit vom hektischen Berufsalltag nehmen wollen und sich von dem Optimismus und der positiven Weltanschauung eines kleinen, liebenswerten Katers verzaubern lassen möchten. 50% des Reinerlöses dieses Buches gehen an den Verein Kinderhospiz Löwenherz e.V. 
Mit Illustrationen von Kristina Botha.

>>Mäuse fangen ist nicht alles auf dieser Welt<<, hatte Speedys Mutter immer gesagt. Sondern >>achte darauf, dass du bei dem, was du tust, glücklich bist!<<
Das Buch >>Speedy Oder wie man glücklich wird<< von Elke Grasshof mit lllustrationen von Kristina Botha ist für Erwachsene als Lebenshilfe-Ratgeber ebenso geeignet wie für Kinder als Gute-Nacht-Geschichte und ist bei amazon erhältlich als Taschenbuch und als Kindle-Version unter diesem Link: SPEEDY kaufen.



Sonntag, 24. Januar 2016

Die Kraft des Lebens ohne Drama


"Summer Day" by Rich Gombar

Über die Malerei von Rich Gombar 


Von KRISTINA BOTHA

Als jemand, der immer interessiert und fasziniert von Malerei von Häusern war und ist, entdeckte ich durch Zufall auf Facebook, wo sich erstaunlicherweise eine ganze Menge großartiger Künstler aus der ganzen Welt tummeln, die mich in den vergangenen Jahren zum Teil sehr inspiriert haben, ein knallgelbes Haus, gemalt von Rich Gombar. Als Malerin weiß ich, dass es nicht einfach ist, Gebäude so zu malen, dass sie nicht naiv oder gar peinlich wirken. Und was ich sah, war echte Kunst. Gombar malt in einer reduzierten Weise (auch das ist schwierig für einen bildenden Künstler; sich zu reduzieren zugunsten der Gesamtwirkung), doch mit voller Kraft. Es sind leuchtende Häuser vor einem strahlend blauen Himmel, den es so ja auch gibt, besonders in nördlichen Breitengraden zur Sommerzeit, den man aber mit einem gewöhnlichen Fotoapparat zumeist nicht "einfangen" kann.
Überhaupt sind Fotos von Landschaften mitunter recht nichts sagend, gelingt es ihnen doch nicht, die Emotion und Atmosphäre des wirklichen Anblicks zu transportieren, das schafft nur die Landschaftsmalerei, weil der Maler durch seine individuelle Sichtweise der Landschaft Seele einzuhauchen imstande ist, die bei einem Foto meist verloren geht. Siehe auch mein Artikel zum Thema expressionistische Landschaften (deutsch und englisch) von 2011: HIER klicken.
Rich Gombar
Zurück zu Rich Gombars Malerei. Ich betrachtete also viele seiner Gemälde mit "Barns", wie sie im Englischen heißen. Die Barns, Ställe und Scheunen, sie seien die Kathedralen der Landwirtschaft in den USA, so Gombar. "Manche fallen in sich zusammen, das Wetter nagt an ihnen", doch seine Barns sind farbenfroh, kraftvoll und gleichzeitig friedlich in einer menschenleeren klar strukturierten Landschaft. Zumeist sind ihre Farben komplementär zur Farbe des Himmels oder eigentlich knapp neben dem Komplementären, was das Auge des Betrachters besonders befriedigt.
Gombar malt auch Landschaften ohne Barns – die sah ich erst viel später und war begeistert.
Wie ich ist er in erster Linie ein Seascape-Painter, sein Focus liegt auf Himmel und Wolken. Sea and Shore.
"Storming", Oil on Paper, 5 x 7 inch by Rich Gombar 2015
Überhaut, so sagt er, wäre es ihm bei seiner Malerei immer darum gegangen, das Licht einzufangen, das Licht auf einer Häuserwand, das Licht über dem Meer. Seine besten Landschaften – aus meiner Sicht – sind die vollkommen reduzierten, wie das Bild "Slouching Towards Darkness", mein persönliches Lieblingsbild. Sie sind klar und leer, teilweise gar kühl, auf der einen Seite, vermitteln aber die ganze Kraft des Lebens, ohne dabei dramatisch zu sein.
"Slouching Towards Darkness", Oil on paper, 5 x 7 inch, RG 2015
Der aus Bridgeport (Connecticut/Neuengland) stammende Rich Gombar studierte Malerei am Pratt Institute (Abschlussjahrgang 1974), eine im Jahre 1887 gegründete privatwirtschaftliche Hochschule in New York und eine der führenden Kunsthochschulen in den USA.
"Am Pratt Institute war Minimalismus gerade das Ding", erzählt er, "und so malte ich sehr reduzierte Landschaften, ähnlich wie 'Slouching Towards Darkness'; ich scherzte damals, solche Bilder hätte ich schon vor 45 Jahren gemalt!"
Viele Leute meinen aufgrund seiner klaren Häuserstrukturen, er sei inspiriert von Edward Hopper, doch Gombar meint, das stimme nur insofern, weil Hopper einmal sagte: "Alles, was ich jemals wollte, war, das Sonnenlicht auf einer Häuserwand zu malen." Inspiriert wurde er im Grunde dadurch, dass er in Bridgeport in Connecticut aufwuchs, wo das Licht sich über dem Long Island Sound ständig änderte, ein Phänomen, das sich so gut wie an jeder nördlichen Küste der Welt beobachten lässt; niemals sehen Himmel und Meer gleich aus, immer ändert sich das Licht und "malt" dadurch neue Horizonte. Das Licht über dem Long Island Sound tauchte alles in einen silbernen Schimmer, erinnert sich Gombar, es war ein spezielles Licht, das ihn Zeit seines Lebens faszinierte und es noch immer tut. Seine künstlerischen Vorbilder sind Landschaftsmaler wie John Constable und natürlich Turner. Aber auch Willem de Kooning, Phillip Guston und viele Minimalisten, einschließlich Robert Ryman und Brice Marden. Jake Berthot war ihm ein lebenslanger Freund und Mentor, der ihn immer wieder ermutigte, das Malen beim Malen zu lernen, eine der besten Methoden überhaupt.
Heute lebt Gombar mit seiner Familie, Frau und Tochter, in White River Junction, zirka drei Autostunden von Bridgeport entfernt, doch seine expressiven Öl-Bilder bleiben, wie es scheint, immer inspiriert durch die Küste Neuendlands, New York und New Jersey. Er möchte den Betrachter dazu einladen, die Landschaft –  nicht nur durch seine Augen gesehen – zu genießen. Dabei geht es immer um das Licht: "I am a northern painter with a winter soul but lean towards the light!"
"Looking North", 15 x 30 inch, oil/canvas by Rich Gombar



Wer mehr über Rich Gombar und seine Malerei erfahren möchte, schaue sich seine Webseite an: www.richgombar.com

Seine Arbeiten sind u. a. auch hier zu sehen:

www.etsy.com
Shop-Name: RICHGOMBARPAINTINGS,

www.artsicle.com,

Saatchi Art,

www.artfullywalls.com,

www.icanvas.com



The power of life without drama


About the Art of Rich Gombar


By KRISTINA BOTHA
"Northern Lights" by Rich Gombar


As someone who has always been and still are interested and fascinated by painting of houses, I discovered by chance on Facebook, where, amazingly, are a lot of great artists from around the world, who inspired me a lot in recent years, a bright yellow house, painted by Rich Gombar, an american artist. As a visual artist, I know that it is not easy to paint buildings so that they dont look naive or even embarrassing. And what I saw was real art. Gombar paints in a reduced way (even that is difficult for a visual artist; to reduce in favor of the overall efficiency), but with full force. There are luminous barns against a bright blue sky which truely can look this blue, especially in northern lands in the summer time, which one mostly not can "capture" with an ordinary camera.
 Rich Gombar:_Still Morning_o/c_13" x24"_2008
Landscape-Photography most of the time is a difficult thing, a simple photography is not able to transport the emotions and the atmosphere of the real vison. That shows only in landscape painting because the painter breathes his or her heart and soul, their individual point of view of the landscape. See also my article on the topic expressionist landscapes: please click here. 
Back to Rich Gombars' paintings. So I looked at all the paintings with barns in them. The Barns are colorful, powerful and at the same time peacefully in a clearly structured landscape. In most cases their colors are complementary to the color of the sky or actually just next to the complementary, which particularly satisfies the eye of the beholder.
Gombar also paints landscapes without Barns - I saw them much later and was thrilled.
Seaside by Rich Gombar
Like me, he is primarily a Seascape Painter, his focus is on the sky and clouds. Sea and Shore. He says, he was always drawn to light, the light on a wall of a building, the light over the sea, the constant flux and change of the light at any time of the day or night. His best landscapes - in my opinion - are the completely reduced, as the image "Slouching Towards Darkness", my personal favorite picture. They are clear and empty, partially even cool, but full of fresh and powerful life, without being dramatic.
From Bridgeport, Connecticut, Rich Gombar studied painting at Pratt Institute in Brooklyn, NY, on the recommendation of another artist, Frank Covino, who was his teacher and Pratt graduate. He graduated in 1974, and has been painting since.
Autumn Light-pastel on paper-8" x 10"-9/12/14
"At Pratt, minimalism was the thing", he says, "and so I painted landscapes, very reduced, similar to 'Slouching Towards Darkness'." He joked that he had painted those images 45 years ago. He says that he always felt many artists, however much they may change, paint the same few paintings over and over, always finding something different, more interesting and meaningsful. A search for the truth, whether through images as a painter, or words if a writer. Many people think because of his clear housing structures that he was inspired by Edward Hopper, but Gombar thinks this is only, because Hopper once said: "All i ever wanted was to paint sunlight on the side of a building." He was inspired in much the same way, having grown up in industrial Bridgeport in Connecticut, where light was constantly changing because of the pollution and proximity to Long Island Sound. It cast a silvery pall onto everything. And he is inspired by artists such as John Constable, J M W Turner and oddly enough Willem de Kooning, Phillip Guston and of course, many minimalist artists, including Robert Ryman and Brice Marden. Jake Berthot, was a lifelong friend and painter who pushed him to paint, to work out everything by just painting. He is still painting. Today Gombar lives whith his wife and daughter in White River Junction, about three hours north of Bridgeport, but his expressive paintings still seem to be always inspired by the coast of New England, New York and New Jersey. He wants to invite the viewer to enjoy the landscape - not only seen through his eyes. And it´s always about the light: "I am a painter with a northern soul, but I lean towards the light!"

If you want to learn more about Rich Gombar and his paintings please have a look on his webside: www.richgombar.com.

OR:

SHOP Name: RICHGOMBARPAINTINGS,


SAATCHI ART,




Studio Shot / ein aktueller Einblick in Richs Arbeit

Freitag, 11. Dezember 2015

Selbst gerührte Cremes für trockene Winterhaut

Gar nicht lahm: Lamecreme!


Der Unterschied zwischen einer Salbe und einer Creme besteht darin, dass sich in der Salbe ausschließlich eine sogenannte Fettphase befindet, also nur Fett. Eine Creme besteht aus einer Fettphase, einer Wasser-Phase und einem Emulgator, der Fett und Wasser miteinander verbindet. Bei einer Mayonnaise dient zum Beispiel Eigelb als Emulgator, um Öl und Wasser zu vereinen. Hausgemachte Ölbäder kann man man herstellen, indem man Öl mit Sahne mischt, denn durch die Sahne lässt sich das Öl mit dem Badewasser mischen. Schüttet man Öl und Wasser ohne Emulgator in eine Flasche und schüttelt beides zusammen, vereinen sich beide für ganz kurze Zeit, um sich daraufhin wieder von einander zu trennen.
Um zum Beispiel trockene Haut an den Händen wieder geschmeidig zu bekommen, kann man allein Öl oder eine Salbe nehmen, also reines Fett, oder aber eine Creme. Letztere hat den Vorteil, dass sie schneller einzieht (obwohl das ja auch davon abhängt, wie viel Öl man benutzt, um sich einzucremen!) und sich durch den Wasseranteil noch besser mit der Haut verbindet. Eine Creme hat eine festere Substanz als eine Lotion, aber beide erfüllen ihren Zweck, und man kann durch die Menge der Wasser-Phase steuern, wie dick oder flüssig die neue Lieblings-Creme werden soll.
Als Selbst-Erzeugerin hat frau den Vorteil, genau über die Inhaltsstoffe Bescheid zu wissen. In meine Cremes oder Salben kommt kein Mineralöl, auch nicht in Form von Vaseline, sowas möchte ich nicht im Gesicht haben. Ich benutze Bienenwachs und pflanzliche Öle und Fette plus ein paar Tropfen natürliches ätherisches Öl, beispielsweise Lavendel (aber nicht zu viel!). Pflanzliche Fette können günstig sein, wie Oliven-, Kokos- oder Distelöl - alle hervorragend geeignet für die Hautpflege, oder aber richtig luxuoriös und noch potenter in der Wirkung, wie Jojoba, Shea oder Mandel- und Arganöl.
Ich habe lange Zeit sehr viel Respekt vor der Herstellung von Cremes gehabt und auch sehr viel herumexperimentiert, mit nicht immer ganz so überzeugenden Ergebnissen, was daran lag, dass ich bis dato den für mich geeigneten Emulgator noch nicht gefunden hatte. Bis ich den Tipp von einer lieben Mit-Rührerin bekam, Lamecreme zu versuchen. Was ist das denn nun wieder?, dachte ich, recherchierte und fand zu meinem Erstaunen in meinem Seifen-Rohstoff-Lager eine Probe Lamecreme von meinem Rohstofflieferanten. Ich ging sofort ans Werk, und das Ergebnis war auf Anhieb überzeugend. Lamecreme besteht aus Fettsäuren, dem Feuchtigkeit spendenden Glyzerin, Palmöl, Sesamöl und Zitronensäure (ist also an sich schon sehr pflegend) und emulgiert Fett und Hydrolat wunderbar einfach, schnell und geschmeidig. Die fertige Creme hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut, obwohl sie sehr fett und somit extra pflegend für trockene Haut ist; im Gegenteil wirkt die Creme sogar mattierend und vermittelt insgesamt ein angenehmes Hautgefühl.
TEXT & FOTOS & Cremes (c) KBOTHA 2015

Freitag, 4. Dezember 2015

Neue Seifen zum Advent

Advents-Zeit ist Seifensiede-Zeit, weil von Hand gesiedete Seife in einer ansprechenden selbst getöpferten Seifenschale ein schönes Geschenk zu Weihnachten ist. Wer cold process-Seife siedet, muss eher anfangen, denn die ausgeformten Seifenstücke sollten nach dem Sieden noch 2 Monate reifen. Meine Methode ist überwiegend die, dass ich eine cold process-Basisseife (ohne Farb- und Duftstoffe, die von vielen meiner Freundinnen sehr als milde Gesichts-Seife geschätzt wird, gerade, weil sie nicht bunt und duftig ist) herstelle, die ich wahlweise hinterher heiß verseife und im Zuge dessen bedufte und einfärbe, halt gestalte, so dass sie nur noch 2 Wochen liegen muss, im Prinzip aber sofort einsatzbereit ist.
Im Folgenden meine neuesten Kreationen - man muss davon ausgehen, da ich keine gewerbliche Seifensiederin bin, dass es nie eine standardisierte Seifensorte bei mir geben wird, das wäre mir viel zu langweilig, schließlich ist dies mein Hobby zur Entspannung. Es gibt nur kleine Auflagen, die sind schnell alle, weil ich selbst damit so viel und großzügig bade, und meine Freundinnen eben auch.
Mein Basis-Rezept ist mit kleinen Abweichungen im Mischungsverhältnis der pflanzlichen Öle, die ich verwende, allerdings meistens gleich. Und meistens auch vegan. (Danach werde ich immer wieder gefragt). Daher werden sich die Inhaltsstoffe im Folgenden bis zu einem gewissen Punkt immer wiederholen, die jeweiligen Besonderheiten der speziellen Seifensorte werde ich fett unterlegen, damit man sich leichter orientieren kann. 
Seifen-Muffins mit Orangen-Marzipan-Duft
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Bittermandelöl und Orangenöl - VEGAN.
Ausgeformter Seifenblock ...
Frisch geschnittene Mandel-Punsch-Seifen-Stücke
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Bittermandelöl, Zimtblätteröl, Nelkenöl, Orangenöl, weiße Schokolade, Kakaobutter, Mandelsplitter, kosmetisches Goldpigment, kosmetisches rotes Farbpigment.
Orangen-Zimt-Seife
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Zimtblätteröl, Orangenöl, gemahlener Zimt, geraspelte Orangenschale, vegan.

Amber-Rose, extra fett
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Amber (naturidentisch!), Rose, Jasmin, Orange, Limette, Lemongrass, Kokosraspel, kosmetische Pigmente, Badeglitter Lavendel, EXTRA NOCH MEHR als eh schon ÜBERFETTET. Schäumt daher etwas weniger, hinterlässt aber ein streichelzartes Gefühl auf der Haut nach dem Waschen. - VEGAN
Schokoladen-Orangen-Seife
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Orangenöl, Zimtblätteröl, Schokoladenduft stammt von echter Zartbitterschokolade und Kakaobutter, Kokosraspel, Orangenschalen, geraspelt.

Rosen-Marzipan-Bade-"Korallen"
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Bittermandelöl, Rosenöl, Kokosraspel. Diese kleinen "Korallen" haben einen weichen Kern, aus weicher Seife, die sich beim Baden noch schneller zusammen mit heißem Wasser und einem Bade-Poof aufschäumen lässt. Man kann eine solche Seife bis zu 4 mal verwenden. Oder alles auf einmal :-) so mache ich das, denn ich liebe hamamhafte Schaumberge, siehe auch unter diesem Link: SCHAUMBERGE.
Rosenpeeling mit Meersalz
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Rosenöl, Lavandin. Meersalz in feiner und grober Form, Rosenblütenblätter.
Es handelt sich um eine echte Seife, die sich aber aufgrund des darin enthaltenen Meersalzes hervorragend zum "Abschrubbeln" rauher Hautpartien eignet. Falls sie einmal zu lange nass werden sollte, könnte sie zerbröckeln, das ist für den Peeling-Effekt umso besser, weil man großflächiger peelen kann. VEGAN.
Lavendel-"Törtchen"
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Lavendel und Lavandin. Kosmetische Pigmente, Lavendelblüten, getrocknet. Vegan.
Zimt-Schokoladen-Ecken
Inhaltsstoffe: Pflanzliche Öle (Olive, Raps, Soja, Distel, Kokos, Rizinus, Lein), Wasser, Natriumhydroxid (NaOH), das durch den Verseifungsprozess natürlich als solches nicht mehr in der Seife vorhanden ist! Die Natronlauge verseift die Fette und ist aufgebraucht, sobald alle Fette verseift sind, also nach dem Prozess der Verseifung. Es ist etwas Neues entstanden, und zwar: Tensid + Glyzerin =  glyzerinhaltige und bei mir stets überfettete Seife. Außerdem natürliche ätherische Öle zur Beduftung: Zimtblätteröl, natürlicher Duft nach Schokolade von einem hohen Anteil an Zartbitterschokolade, kosmetisches Pigment.

Texte, Fotos & Seifen: (c) KBOTHA 2015

Dienstag, 1. Dezember 2015

Nachtrag zum Totensonntag: bittere, aber auch versöhnliche Gedanken über den Tod

Gerade lese ich wieder eines von Terry Pratchetts meisterhafen Büchern, und zwar eines aus der TOD-Reihe, "Alles Sense". Der Tod wird in den Ruhestand versetzt, weil er gewisse Ausnahmen gemacht hat, die nicht zulässig waren, und kaum, dass nicht mehr "ordentlich" gestorben wird, bricht das Chaos in Ankh-Morpork, der größten und dreckigsten Stadt auf der Scheibenwelt aus. Untote müssen Selbsthilfegruppen bilden, und sich rückstauende Lebensenergie treibt irre Blüten. Terry Pratchett, einer meiner absoluten Lieblingsautoren, ist in diesem Jahre sehr zu meinem Kummer selbst verstorben, im Alter von nur 66, an einer selteneren Form von Alzheimer. Die Art jedoch, mit der er in seinen Scheibenweltbüchern über den Tod schrieb, tröstete mich ein wenig, denn er ging sehr humorvoll mit dem Thema Tod um, (Und auch ernsthaft, zum Beispiel in einer BBC-Sendung über Totkranke, die in die Schweiz fahren, um zu sterben, und dabei, "was könnte englischer sein", so Pratchett, noch eine gute Tasse Tee genießen. Der Tod ist eine Angelegenheit, die wie fast alles gute wie böse Seiten hat. Es ist schlimm, wenn junge Menschen, die ihr Leben vor sich haben, sterben. Es scheint sinnlos und verursacht lebenslangen Kummer bei den Hinterbliebenen. Der Tod kann aber auch Erlöser sein von schrecklicher Pein und von Schmerzen. Es ist auch eine Sache, wie man damit umgeht - ob man ihn verleugnet, unter den Tisch kehrt, nicht drüber spricht, oder ob man seine lieben Verstorbenen feiert, wie in Mexiko am Tag der Toten. Eines ist tröstlich: Wir alle müssen sterben, da gibt es keine Ausnahme. Und viele, viele, viele sind vor uns gegangen. Es gehört zum Leben. So ist es - leider. Aber ein Mensch, der geliebt wurde, wird in gewisser Weise unsterblich, denn die Liebe bleibt auch weit über den Tod hinaus bestehen!
TEXT & Illustration (c) KBOTHA
Link:

"Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!" - oder: Die hilflosen Helfer

Wer sich innerlich leer fühlt, 
braucht die Lebensenergie der anderen,
um den leeren Raum zu füllen.
Echte Hilfe ist nicht gewünscht.
Gouache und Scriptol auf Papier,
KBOTHA 2015.

Finger weg vom Energie-Vampir!


Es gibt Menschen, die jammern und klagen immerzu und verlangen nach klugen Ratschlägen und Hilfe, aber wolle beides im Endeffekt gar nicht. Ratschläge werden in den Wind geschossen, bloß um am nächsten Tag mit der gleichen alten Leier zu kommen, die gleichen kläglichen Fragen zu stellen und doch wieder auf nichts zu hören, was sie eventuell voran bringen könnte.
Es gibt immer ein "Ja, aber...".
Das ist ein typisches Zeichen für jemanden, der durch Klagen im Mittelpunkt stehen will, aber nicht bereit ist, selbst etwas zu tun, um seinen Zustand zu verändern. Ähnliche Aussagen sind: "Es geht einfach nicht!" oder "Ich kann einfach nicht!"
Wenn ganze Leidensgeschichten immer wieder wie ein Mantra vorgetragen werden, weil sich die Leute von anderen trösten lassen wollen (weil sie es eventuell selbst nicht können), bedeutet das nichts anderes als "Wasch mir den Pelz!", und wenn dann alle Vorschläge und Hilfestellungen abgelehnt werden, heißt das: "Aber mach mich nicht nass!"
Konkrete Lösungsvorschläge können oft nicht angenommen werden, weil die Personen sich wirklich schwach fühlen und zu nichts in der Lage sind, und das ist ein Drama. Eine sogenannte Zustands-Störung, wie eine Depression, Angst- und Panikanfälle und ähnliche Neurosen sind schlimm und sehr belastend für den Betroffenen. Interessanterweise sind es aber meistens nicht die Neurotiker, die sich nicht helfen lassen wollen. Sie sind interessiert an Hinweisen und suchen nach Lösungen und gehen eigene Wege, um den Zustand zu verbessern.
Anders sieht es aus mit dem Komplex der Persönlichkeitsstörungen (das Thema ist so umfangreich, dass ich es hier nicht näher erläutern werde, geht es mir doch um eine andere Sache).
Keine Hilfe zu wollen, bedeutet oft Angst, die Kontrolle zu verlieren. Denn dann würde ja etwas geschehen, man würde eventuell nicht mehr im Mittelpunkt stehen mit seinen Leiden. Zu jammern und zu klagen ist eine Möglichkeit der Konversation, die einem Aufmerksamkeit und - seltsamerweise - auch ein Stück Macht sichert, sind doch alle anderen um einen herum in Sorge um einen und teilweise in heller Aufregung, weil sie nicht mehr wissen, was sie noch tun sollen. Die Aufmerksamkeit von Mitmenschen durch das ständige Erzählen von Katastrophen zu sichern, ist eine pervertierte Form, sich Liebe zu erbetteln. Denn eigentlich ist es ja so, dass sich Menschen gerne mit positiv gestimmten Leuten umgeben, die ihnen Kraft geben oder sie einfach mal ablenken von den alltäglichen Sorgen, indem sie sie zum Lachen bringen.
Dass jemand, dem es doch offensichtlich so schlecht geht, Hilfe zurück weist, habe ich nie verstanden. Ich habe immer Verständnis gehabt für alle möglichen schlimmen psychischen Zustände, für Trauer und Angst und Suchtverhalten. Man muss im Leben und innerhalb von Freundschaften natürlich auch unangenehme und ernste Gespräche führen, sich gegenseitig trösten von Zeit zu Zeit. Aber es gibt tatsächlich Leute, die sind IMMER in einem destruktiven Zustand und wollen anderen die Kraft rauben und die Helfer regelrecht quälen. Das mag eine unbewusste Vorgehensweise sein - aber eine zutiefst narzisstische und auch sadistische.
Es gibt Menschen, die können das Gute 
nicht ertragen und werden von jeder Form
der Destruktivität 
angezogen. 
Aus 
psychoanalytischer Sicht 
ist das erklär-,
aber meist nicht heilbar.
Mischtechnik auf Papier, KBOTHA 2015
Wer seinen ungesunden Weg zuende gehen will, weil sein inneres Licht verloschen ist, weil er nichts mehr möchte von diesem Leben, ist bedauernswert und man kann versuchen, ihm zu helfen, wenn aber diese Hilfe wieder und wieder, teilweise über Jahre abgelehnt wird zugunsten der Negativität - dann sollte man als hilfloser Helfer die Beine in die Hand nehmen und so weit weg rennen wie man kann. Natürlich ist es schwer aus einem tiefen "Loch" herauszukommen, es ist sehr schwer, sich zu ändern, selbst wenn man es möchte. Und ein in seine Einzelteile zerfallenes ICH wird vermutlich auch nur mit Hilfe äußerster innerer Stärke wieder gesunden, wobei es jede Hilfe erhalten sollte, so sie denn gewollt ist.
Es ist schlimm für liebende Freunde und Verwandte mit anzusehen, wie jemand sich selbst zerstört und dabei durch nichts aufzuhalten ist und dazu noch seine Helfer terrorisiert, z. B. durch extreme Stimmungsschwankungen, Aggressionen, Beschimpfungen, Drohungen, übergriffiges Verhalten usw. Und wer in die Rolle des Co-Abhängigen gerät (oft bei Alkoholikern der Fall, aber auch in anderen Systemen), dem ist bald selbst nicht mehr zu helfen. Weil er mit in den Abgrund geht - aus Liebe zwar. Ja. Aber rechtfertigt Liebe, das eigene Leben aufzugeben?
Also, was tun? Am Besten räumliche oder zumindest emotionale Distanz schaffen, um seine eigene psychische und körperliche Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen. Es ist so simpel wie wahr: Nur wer sich selbst helfen will, ist zu retten. Dabei sollte er soviel Unterstützung bekommen, wie er braucht. Doch wenn einer - flapsig gesagt - nur noch motzen und sein schlechtes Leben weiter führen will - was hat das dann für einen Sinn?



TEXT & MALEREI (c) KBOTHA 2015